
| 32. ADAC-Rallye Fränkische Schweiz, am 22. Oktober in Hollfeld: Schon am Freitag Nachmittag reiste unser Team in die Fränkische Schweiz, um die Papierabnahme sowie die Technische Abnahme des Fahrzeugs durchführen zu lassen. Da am Samstag Morgen wegen den langen Verbindungsetappen und dem damit verbundenen Zeitdruck schon bei Sonnen- aufgang die WP´s besichtigt werden müssen, wäre eine Abnahme am Samstag Morgen nochmals eine unnötige Zeitverzögerung. Fünf Wertungsprüfungen die unserem Team grundsätzlich bekannt waren und jeweils nur einmal zu befahren waren, warteten darauf unter die Räder genommen zu werden. Gleich als WP1 stand die ultraschnelle WP Neudorf auf dem Programm. Start im Tal, dann lange und kurvig bergauf. Nach einer Ortsdurchfahrt weiter mit Highspeed bis ins Ziel. Alleine auf dieser Wertungsprüfung wurde zweimal der Fuß vom Gas genommen, weil bei 192 km/h der Motor im 5. Gang am Drehzahllimit angekommen war. Die Befürchtung, dass Bader/Großmann im Kadett C-Coupé hier ihren ersten Trumpf ziehen würden, bestätigte sich. Über 4 Sekunden betrug ihr Vorsprung im Ziel der WP. Aber auch andere Teams unserer Klasse setzten sich vor den Kadett von Schmitt/Pfister. Helmut Hodel/Wolfgang Plank mussten ihren VW Golf 1 mit brennendem Motor im Ziel der WP1 abstellen und waren somit nicht mehr in Wertung. Nach kurzer Eingewöhnungsphase an die neuen, weichen Kumho K20 auf der Vorderachse, sowie an die erstmals aktivierte Zündunterbrechung, die nun ein Gangwechsel bei Vollgas und ohne zu kuppeln erlaubt, begann unser Team nun mit der Aufholjagd. Das dies auf der WP2 (Stadtwald), mit über 36% Schotteranteil vorerst noch nicht gelang, war nicht weiter verwunderlich. Bernd Michel im Astra beherrschte weiterhin die Klassenführung. Dann folgten Bader/Großmann, Apel/Apel ebenfalls im Kadett E, Engerer/Pfeiffer im Peugeot 306 sowie unser Team, die sich allesamt in Schlag- distanz befanden. Zwei weitere Sekunden Zeitverlust auf WP2 spornten zusätzlich an, jetzt die Aufholjagd zu starten. Mit 1,7 Sekunden Vorsprung auf der kurzen WP3 (Selig) und 1,6 Sekunden Vorsprung auf WP4 (Hungenberg), sollte dies aber noch nicht reichen. Als Abschluss der Rallye hatte der Veranstalter die Wertungsprüfung Brunn um ein ordentliches Stück verlängert. Als "Brunn XL" sollte nun eine fast 9 km lange Wertungsprüfung für die Entscheidung sorgen. Maximalster Einsatz in der Ortsdurchfahrt des mit Zuschauern überbevölkerten Ortes Brunn, der kurzen Schottergeraden, sowie der nun ultraschnellen lezten 3 km bis ins Ziel der WP brachten tatsächlich die Entscheidung. Runde 6 Sekunden Vorsprung auf den silbernen Kadett C, sowie 7 Sekunden auf den Kadett von Apel/Apel. Acht schnellste Gesamtzeit, sowie schnellstes Fahrzeug mit Frontantrieb auf WP5! Bernd Michel im Opel Astra hatte auf den letzten beiden WP´s mit Getriebeproblemen zu kämpfen und verlor dadurch sicher 15 Sekunden, die er aber auf den vorigen Wertungsprüfungen locker herausgefahren hatte. Somit wurde unser Team zum Saisonabschluss 2. der Klasse H14 und 10. der Gesamtwertung! Ein Grund zum Feiern! 27. Frankenlandrallye, am 8. Oktober in Sindolsheim: Da ist er wieder!!! Nach wochenlanger Arbeit, verschiedenen Änderungen an der Abgasanlage sowie Neuprogrammierung in Frankreich ist der "Richtige"Motor wieder eingebaut. (Im März musste leider ein bitterer Motorschaden verbucht werden - siehe unten) Ein Wettermix, der besser nicht hätte sein können, erwartete unser Team am Samstag Morgen in Sindolsheim. Zwar war der Vormittag trockener als vorausgesagt, doch der Nachmittag sorgte mit Sonnenschein, Regen und sogar Hagel für genügend Abwechslung. Trotzdem stand der Kadett mit den weichen Kumho Semislick ausgerüstet am Start der ersten Wertungsprüfung. Die leicht feuchte Piste lies sich besser bewältigen als vermutet. Durch den nun wieder stärkeren Motor, verhielt sich der Kadett jedoch recht ungewohnt, so dass bei weitem nicht das Maximalste heraus- geholt werden konnte. Umso erstaunlicher war es dann, dass unser Team nach WP 2 runde 8 Sekunden Vorsprung auf die zweiten der Klasse, Bernd Michel / Bernd Hartbauer im Opel Astra herausfahren konnte. Nach weiteren zwei Wertungsprüfungen entschied man sich aber vor WP 5, die Vorderachse mit den beiden mitgeführten Indy-Sport Regenreifen umzurüsten, da der Regen mittlerweile zugenommen hatte und die Strecke immer rutschiger wurde. Ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichte man das Ziel in Sindolsheim, wo sogleich das Fahrzeug einer kurzen Nachuntersuchung unterzogen wurde. Dass der Vorsprung nicht aufrechterhalten werden konnte, war fast klar. Ob es gereicht hatte - und wenn nicht - wie weit man dann vom Klassensieg entfernt war, war nun die alles entscheidende Frage. Nach Aushang der Gesamtwertung war dann der 2. Platz der Klasse, mit 9 Sekunden Rückstand und der 14. Gesamtplatz angesichts der widrigen Bedingungen ein super Endergebnis. Der Pokal für die WP-Bestzeit auf WP1 der Klasse H14, ging ebenfalls an unser Team! 8. ADMV Rallye Grünhain, am 3. September in Grünhain (Sachsen): ...und weil es im letzen Jahr so einen Spaß gemacht hatte, gab das Team Schmitt/Pfister auch 2011 ihre Nennung zur Rallye Grünhain ab. Wegen den rund 350 km Anreise, machte man sich schon am Freitag Nachmittag auf den Weg ins oberfränkische Hof, um dort am frühen Samstag Morgen mit dem Team Hodel/Plank, sowie Dausch/Heinzel die Reise nach Grünhain anzutreten. 107 Teams standen bei schönstem Wetter am Start der Rallye Grünhain, die einmal mehr mit außergewöhnlich spektakulären Wertungsprüfungen aufwartete. Ortsdurchfahrten, enge und schwierig zu befahrende Wege und Abzweige, Sprungkuppen, Highspeedstrecken, sowie Passagen durch einspurige Gartensiedlungen machten die Rallye zu einer extremen Herausforderung. Gleich auf WP1 erwischte der Ausfallteufel das Team Hafner/Hafner-Haase, sowie Dausch/Heinzel, die technische Probleme zur Aufgabe zwangen. Somit waren von den 19 Teams der Klasse H14 nur noch 17 im Rennen. Nach WP3 lag unser Team auf einem recht ungefährdeten 5. Platz der Klasse. Also hieß es wieder einmal am Ball zu bleiben um von eventuellen Fehlern der Konkurenz profitieren zu können. Mit dem immernoch "untermotorisierten" Kadett war nämlich gerade auf WP2/5, die aus einer langen Bergaufpassage bestand, kein Blumentopf zu gewinnen. Eine Schrecksekunde hatte man in dem weiß/orangenen Kadett E GSI aber doch noch: Schon beim Abfahren der WP3/6 am Samstag Morgen, hatte Gerrit mit einer engen Passage so seine Probleme. Gleich nach einer Linkskurve auf enger Straße musste in einen noch engeren Weg eingebogen werden. Auf WP3 "passte" dieser Punkt der WP eigentlich sehr gut. Nur an Tempo wollte man im zweiten Durchgang, der als WP6 gefahren wurde, einen Zahn zulegen. Mit ordentlichem Speed wurde nun also an diesen Punkt der Strecke herangefahren und irrtümlicher Weise eine kleine Einfahrt, wenige Meter vor dem Abzweig in den engen Weg als dieser erkannt. Auf der Bremse stehend und mit der Handbremse nachgeholfen drehte sich der Kadett ohne "Feindkontakt" um 180 Grad. Jetzt erkannte man den fälschlicherweise angenommenen Abzweig und beschleunigte kurz, um kurzerhand das gleiche Wendemanöver ein zweites Mal auszuführen. Ohne auch diesmal die links und rechts befindlichen kantigen Bordsteine zu berühren drehte sich der Kadett nochmals um seine eigene Achse und ließ nur noch eine ordentliche Rauchwolke zurück. Alles in Allem kostete diese Aktion "nur" etwa 8 Sekunden und ein Kopfschütteln über eigene Dummheit beim Fahrer. Als 16. der Gesamtwertung und 5. der Klasse H14 stand der Kadett kurz danach unbeschädigt im Ziel. Zwei Plätze der Gesamtwertung blieben bei der Showeinlage auf WP6 auf der Strecke. Da in der Klassenwertung aber kein Nachteil entstand, konnte am Abend doch noch ordentlich darüber gelacht werden. 6. DMV-Kumho Main-Kinzig-Rallye, am 30. Juli in Wächtersbach Zur 6. Ausgabe der Main-Kinzig-Rallye hatten sich in der Klasse H14 starke Teams eingefunden. Zwar fehlte der in Hessen fast unschlagbare Marco Koch im Kadett C, doch mit Bernd Michel/Bernd Hartbauer im Opel Astra, Frank Oliveri im Opel Astra Kit Car, Peter Smakal im BMW 320is, sowie dem Team Schrinner im VW Golf 3 war es von vorne herein klar, dass dies ein harter Kampf werden würde. Einziger Pluspunkt unseres Teams, war der kleine Heimvorteil. Doch ob dies überhaupt ein Vorteil sein würde, stand in den Sternen. 106 Teams der Rallye 200 und weitere 24 der Gleichmäßigkeitsrallye nahmen die 6 Wertungsprüfungen unter die Räder. Frank Oliveri legte mit der 6. Gesamtzeit auf WP1 eine ordentliche Leistung vor, die für unser Team unmöglich zu toppen war. Doch schon auf WP2 drehte sich der Astra im Verlauf einer kurvigen bergauf Passage und strandete mit abgestorbenem Motor für knappe 30 Sekunden. Gleichfalls erwischte es Bernd Michel der den Astra auf WP4 für mehrere Minuten im Graben versenkte. So startete unser Team mit etwa 2,5 Sekunden Vorspung in der Klasse, zur letzten Wertungsprüfung. Im Verlauf der Rallye hatte man des öfteren mit Regenschauern zu kämpfen. Deshalb wurde der Luftdruck in den Kumho Semislicks schon auf ein Minimum reduziert. Doch die letzte Wertungsprüfung erwartete unser Team mit fast trockener Strecke. Ob es an dem nun zu geringen Luftdruck gelegen hatte, oder einfach nur ein Tick zu vorsichtig die lediglich 18 Gesamtzeit auf WP 6 erreicht werden konnte, wird nicht mehr zu klären sein. Das Team Schrinner/Schrinner erreichte auf der letzten WP eine respektable 5. Gesamtzeit - ihre beste Leistung des Tages - und konnte auf den letzten Metern, etwa 7 Sekunden auf unser Team herausfahren. Am Ende reichte ihnen diese Zeit zum Klassensieg, mit rund 4 Sekunden Vorsprung auf das Team Gerrit Schmitt/Stefan Pfister. 18. ADAC Grabfeldrallye, am 2. Juni 2011 in Sulzdorf a.d.L. Zum 9. Mal in Folge nahm an diesem Wochenende der weiß/orangene Kadett E GSI 16V an der Grabfeldrallye teil. In diesem Jahr jedoch mit einer kleinen Veränderung. Auf dem Beifahrersitz saß ausnahmsweise Melanie Wahl aus dem Schwäbischen Gaildorf. Sie ersetzte in diesem Jahr Stefan Pfister, der mit seinem Bruder Michael im Alfa 75 ebenfalls an der Grabfeldrallye teilnahm. Die Grabfeldrallye bot seinen 150 startenden Teams 7 Wertungsprüfungen, von denen lediglich eine doppelt befahren wurde. Nur das Wetter schien 2011 nicht mitspielen zu wollen. Auch das Rallyezentrum drohte kurzfristig im Schlamm der vergangenen Regentage zu versinken. Unser Team startete pünktlich gegen 7.30 Uhr in die Besichtigungsrunde. Wärend die Wertungsprüfungen in Augenschein genommen wurden und der Aufschrieb erstellt wurde, fiel plötzlich die Anzeige des Öldrucks auf, welche auf maximalem Anschlag stand. Wärend eines Stopps an der Tankstelle konnte ein abgerissenes Kabel diagnostiziert werden, welches aber keinen weiteren Grund zur Beunruhigung gab. Ganz anders als die ebenfalls abgerissene Kabel der Lichtmaschine. Nach knapp 45 Minuten Standzeit konnte jedoch mit Hilfe des Werkzeuges eines Rallyekollegen der Schaden ausreichend gut behoben werden. Mit etwas Zeitverzug kam unser Team im Rallyezentrum an. Kurze Kontrolle des Ölstandes, des Luftdrucks, zwei Regenreifen in den Kofferraum und schon musste der Kadett auch in den Vorstartbereich, weil die Startzeit näher rückte. Gleich auf der ersten Wertungsprüfung klappte das Zusammenspiel des neuen Teams hervorragend, was durch die 18. Gesamtzeit unterstrichen werden konnte. Auch auf den folgenden Prüfungen wurde versucht zu attackieren, soweit es mit dem rund 190 PS starken, immernoch verbauten Ersatzmotor eben möglich war. Auf der knapp 10 km langen WP Bayernturm XL war aber klar, dass man auf die Konkurrenz Björn Ehret/Manuela Fey im BMW 320is Zeit verlieren würde. Diese wussten dies aber durch einen Dreher ihrerseits zu verhindern. Auf der letzen WP dem Rundkurs in Sulzdorf, konnte mit maximalem Einsatz mit 1:51,6 Minuten sogar eine um 1,2 Sekunden bessere Zeit als im Vorjahr vorgelegt werden. Dies alles, sowie dem Glück dass es im Laufe des Nachmittags nicht ein einziges Mal zu Regnen begann, reichte am Ende zu einem 22. Platz der Gesamtwertung, sowie dem 5. Platz der Klasse H14, mit dem unser Team mehr als zufrieden sein konnte! Stefan Pfister erreichte mit seinem Bruder im Alfa 75 in der Gruppe G, den zweiten Platz der Klassenwertung. Ebenfalls ein Top Ergebnis! 14. ADAC FTE-Haßbergrallye Ebern, am 11. Juni 2011: Die Zeichen in der wieder einmal stark besetzten Klasse H14 standen gut. Weil das Wetter Anfangs noch recht unbeständig war, entschied sich unser Team vorerst mit den weichen Kumho K21 an den Start zu gehen, vorsorglich aber zwei härtere K60 mit an Bord zu nehmen. Auf Wertungsprüfung eins war die Strecke allerdings bis auf eine Waldpassage recht abgetrocknet, sodass die weichen Kumho zwar einen top Grip boten, jedoch gegen Ende der Wertungsprüfung auch am Limit waren. Mit einer um 3 Sekunden langsameren Zeit als der spätere Klassensieger war man jedoch zufrieden. Wohl wissend, dass "mehr drinnengewesen wäre", wenn vom ersten Meter an Vertrauen in den Reifen vorhanden gewesen wäre. Beim ersten Versuch den weichen Kumho auf der Vorderachse zu fahren, musste dies natürlich erst ausgelotet werden. Nach WP 1 entschied man sich aber, um die Reifen nicht unnötigerweise aufzuarbeiten, auf die härtere Mischung zu wechseln und die weichen erst wieder bei evtl. einsetzendem Regen weiter zu verwenden. Allerdings hätte man sich diese Arbeit auch sparen können... Etwa 1,5 km nach dem Start der WP 2, einem ultraschnellen Rundurs, wurde auf eine Schikane angebremst. Als diese durchfahren war und für die darauffolgende Rechtskurve eingeschlagen wurde, riss schlagartig der Vortrieb ab. Sofort war klar, dass dies das Ende der Rallye Ebern bedeuten würde. Nachdem der Kadett noch selbstständig in einen Seitenweg rollen konnte, bestätigten sich die Vermutungen. Eine im Differential abgerissene Antriebswelle verursachte leider den frühzeitigen Ausfall unseres Teams. 41. ADAC Rallye Sonnefeld, am 7. Mai 2011: Nachdem der "Stress" der Rallye Nürnberger Land zwei Wochen zuvor verdaut war, (hier herrschte ein Zeitplan, der den ganzen Tag über so gut wie nicht einhaltbar war) gestaltete sich die Rallye Sonnefeld als extrem angenehme Veranstaltung, die frei von jeglicher Hektik war. Drei Wertungs- prüfungen, die doppelt zu befahren waren. Eine davon ein schneller Rundkurs. Alle Prüfungen waren aus den Vorjahren bekannt! Für unser Team gestaltete sich die Jagd nach guten Zeiten zusehens schwieriger. Wenn die Konkurenz nicht mit technischen Problemen zu kämpfen hat, sind vordere Platzierungen in der Klassenwertung nur sehr schwierig erreichbar. Trotz allem startete das Team um Gerrit Schmitt und Stefan Pfister mit maximalen Einsatz zur ersten Wertungsprüfung. Kurz vor dem Ziel der Sprintprüfung wurde vom 5. in den 4. Gang heruntergeschaltet, wobei sich einmal mehr die Schaltung im Getriebe verklemmte. Das Problem trat bei der Rallye Melsungen im März schon einmal auf und sollte aber abgestellt sein - so die Theorie - ! Das dies nicht so war, kostete zwar nicht viel Zeit, weil der Zielauslauf auch im 4. Gang am Drehzahllimit passiert werden konnte, beunruhigte aber unser Team. Nach kurzem Zwischenstop, bei dem der Schalttopf ausgebaut, die Schaltung richtig positioniert und der Schalttopf wieder angebaut wurde, konnte die Fahrt jedoch fortgesetzt werden. Alles in allem lief die Veranstaltung dann auf den folgenden WP´s erstklassig - ohne weitere technische Probleme. Allerdings konnten gute Zeiten nur durch extrem knapp gesetzte Bremspunkte eingefahren werden. Mehr als ein 13. Gesamtrang und der 5. Platz der Klasse H14, war für unser Team jedoch nicht möglich. Überschattet wurde die Veranstaltung durch einen schweren Unfall auf dem Rundkurs der WP6. Hier wurde der Fahrer eines Renaults so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der Veranstalter stoppte die letzte WP und ließ aus den zuvor gefahrenen 5 Wertungsprüfung eine Gesamtwertung erstellen. 24. ADAC Ostalbrallye, am 10. April 2011 in Abtsgmünd: Ein großes "Favoritensterben" bestimmte die Ostalbrallye im schwäbischen Abtsgmünd. Musste Uwe Nittel nach der zweiten WP den Fricker Mercedes mit Antriebsschaden abstellen, erwischte es ebenfalls auch die "kleineren". Gerade in Klasse H14 in der unser Team an den Start ging, dünnte sich die Luft zusehens aus. Peter Muschler - Unfall WP1, Andre Apel - Antriebswellenschaden WP2, Steffen Bader - Motorschaden WP2, Markus Fahrner - Motorschaden WP2. So ging die Rechnung, möglichst nahe an den nicht ankratzbaren vorderen Zeiten zu bleiben und nicht mehr als nötig Zeit zu verlieren voll auf. Nur wenn die Konkurrenz mit Ausfällen zu kämpfen hat, besteht so eine kleine Chance nach vorne zu fahren. Die Wertungsprüfungen rund um Abtsgmünd machten richtig Spaß und bis auf Kleinigkeiten wurde das Maximum aus dem mit momentan 195 PS ehr untermotorisierten Kadett herausgeholt. Nicht wissend, dass man am Start der letzten WP die Klassenwertung um einige zehntel Sekunden anführte, starteten Gerrit und Stefan in die letzte Wertungsprüfung "Pommertsweiler". Wie dem Team durch "hochmotivierte" Zuschauer, die mit Stopuhr an der Stecke standen, im nachhinein mitgeteilt wurde, lag der Kadett gegen Mitte der Wertungsprüfung etwa 2 Sekunden vor den zweit- platzierten Björn Ehret/Manuela Fey im BMW 320is. Gute Chancen also auf den unerwarteten Klassensieg. Dann jedoch geschah das Unglaubliche. Nur wenige Meter nach der privaten Zeitmessung wurde auf einen Abzweig angebremst. Beim nachfolgenden Beschleunigen stellten sich plötzlich starke Vibrationen ein. Im ersten Moment schien ein Motorschaden der Grund hierfür zu sein. Sofort wurde der Fuß vom Gas genommen und Öldruck, sowie die Temperaturen kontrolliert. Da nichts auf einen Motorschaden hindeutete, rollte der Kadett untertourig die letzten Meter bis ins Ziel der letzten WP. Auch beim nachfolgenden Check konnte kein Grund für die immernoch starken Vibrationen gefunden werden. Also entschloss man sich mit langsam- ster Fahrweise die noch anstehenden 5km bis ins Rallyezentrum zu bewältigen. Dort angkommen wurde der Kadett in der letzten laufenden Minute der Fahrzeit abgestellt und der letzte fehlende Stempel auf der Bordkarte abgeholt. Die auf der letzten WP verlorene Zeit spülte unser Team auf den 2. Platz der Klasse H14 und auf den 11. Rang der Gesamtwertung von den 95 angetretenen Teams zurück. 68 davon erreichten am Abend das Rallyezentrum in Abtsgmünd in Wertung. Der verdiente Klassensieg ging an das BMW Team Ehret/Fey. Zuhause angkommen stellte sich eine zerbrochene Kupplungsscheibe als Ursache der extremen Vibrationen heraus. Ob der Motor oder andere wichtige Teile einen Folgeschaden genommen haben, wird sich nach der Reparatur der Kupplung herausstellen. 30. ADAC Rallye "Auf nach Melsungen", am 26. März 2011: Als dritte Veranstaltung in Folge stand die Rallye "Auf nach Melsungen" im Saisonplan unseres Rallyeteams. Dachte man erst, man hätte mit den Reifen "verwachst", weil die härteren Semislicks auf die Vorderachse geschraubt wurden, es aber noch wärend der Technischen Abnahme des Fahrzeugs zu Regnen begann und die dafür passenden weicheren Reifen im Servicebus lagen, stellte sich dies aber im Verlauf des Tages als erst- klassige Wahl heraus. Pünklich zum Startschuss der 30. Jubiläumsrallye erwartete die 55 angereisten Teams der Rallye 200 eine abgetrocknete Piste. Auf WP1, einer sehr schnellen Sprintprüfung bei Sipperhausen, erreichte unser Team bei noch leicht verhaltener Fahrweise den 11. Gesamtrang. Danach folgte sofort der bekannte Kult-Rundkurs bei Malsfeld, auf dem mit maximalem Einsatz ebenfalls die 11. Gesamtzeit eingefahren werden konnte. Da "Malsfeld" ein Rundkurs ist, auf dem einfach nur Motorleistung zählt, war dies ein Top Ergebnis. Schon nach WP3 kündigte sich bei jedem Schaltvorgang, ein lautes Klopfen aus dem vorderen Bereich an. Eine kurze Fehlersuche brachte keinen erkennbaren Schaden ans Licht. Nachdem sich unser Team vergewissert hatte, dass an der Radaufhängung alles okay zu sein schien und auch alle wichtigen Schrauben nachgezogen und kontrolliert wurden, entschloss man sich trotzdem weiterzufahren. Der Rundurs im Schotterwerk Rhünda war dann als WP7 wieder einmal die alles entscheidende WP. Mit Fronantrieb etwas "unbewaffnet" gegen die Konkurenz, mussten hier zwei Runden absolviert werden. Es hieß also zweimal das mit Spitzkehren gespickte Bergaufstück zu meistern, ohne mehr als nötig Zeit gegen die Allradfraktion zu verlieren. Im Talkessel wartete loser Schotter, der es ebenfalls unmöglich machte, eine saubere und schnelle Linie zu finden. Trotzallem passierte unser Team den Schotterpart der Wertungsprüfung richtig gut. Allerdings passierte auf dem etwa 1,5km langen Asphaltstück kurz vor dem Ziel das schier unmögliche. 3 Kurven vor dem Ziel sollte in einer schnellen Kurve vom 4. in den 3. Gang zurückgeschaltet werden. Plötzlich jedoch klemmte der Schalthebel und ließ sich keinen Millimeter mehr bewegen. Mit getretener Kupplung rollte unser Team durch die Zielline und verlor auf den letzten Metern nochmals geschätzte 5 Sekunden. Nach der DK wurde sofort eiligst der Schaltbock vom Getriebe ge- schraubt und der verklemmte Schaltfinger wieder in Position gebracht. Mussten doch noch die letzten 10 km bis zum Parc Ferme in Malsfeld pünktlich absolviert werden. Mit dem 9. Platz der Gesamtwertung und dem 2. Platz in der Klasse H14 erreichte unser Team jedoch das wohl maximal mögliche Ergebnis, von welchem wohl noch am Morgen niemand auch nur getäumt hätte. 12. UMC-DMV Rallye Ulm, am 19. März 2011: Genau wie vom Wetterbericht vorhergesagt, erwartete die 66 angereisten Teams ein Mix aus Regen, Schneefall und Sonnenschein. Die drei Wertungsprüfungen, die alle aus dem Vorjahr bekannt waren, wurden teilweise bei Schneeregen besichtigt. Pünktlich zum Start der Veranstaltung allerdings, hörte der Regen auf und die Strecke trocknete zusehens ab. Unser Team entschloss sich - wie die meisten anderen Teams ebenfalls - mit Regenreifen an den Start zu gehen. Dies sollte sich als kluge Entscheidung herausstellen. Die Wertungsprüfungen waren zumeist vor den Kurven, in den Anbremszonen abgetrocknet. In den Kurven selber allerdings fand sich Schotter, Matsch und Schlamm wieder. So wurde jede Biegung zu einer neuen Herausforderung und nicht selten war überhaupt keine Ideallinie zu finden, in der auch nur 2 Räder einigermaßen Grip finden durften. So war die Entscheidung klar: Versuchen am Ball zu bleiben, aber dies mit geringstem Risiko - weil ein einziger Ausrutscher alleine schon zu einem heftigen Abflug führen konnte. Klar war aber auch, dass andere Teams mit den widrigen Bedingungen wesentlich besser zurecht kommen würden, als unser Team. Im zweiten Durchgang wurden die Wertungsprüfungen nochmals schlechter als zuvor. So verlor das Team um Gerrit Schmitt und Stefan Pfister alleine auf der sehr kurzen WP4 ganze 11 Sekunden im Vergleich zum ersten Durchgang. Mit unbeschädigtem Fahrzeug, allerings aber auch nur mit dem 4. Platz der Klassenwertung und dem 16. in der Gesamtwertung war die Rallye Ulm zwar eine sehr schöne und top organisierte Veranstaltung, für unser Team aber ehr eine Rallye, unter die man einfach einen großen Haken setzt! 22. Unterland Hohenlohe Wertungfahrt, am 12. März 2011: Der Start zur Rallye Öhringen stand unter keinem guten Stern - soviel sei vorab schon mal gesagt! Nach der Zulassung des Kadetts für die Saison 2011 wurden einige Probefahrten unternommen, die Zündunterbrechung programmiert und noch Kleinigkeiten eingestellt. Dies lief alles ohne geringste Probleme. Am Donnerstag vor der Rallye sollte der Kadett nur noch neue Reifen bekommen und dann auf den Trailer geladen werden. Allerdings gab der Motor schon beim Starten in der Garage ganz seltsame Töne von sich. Nach dem Herausschrauben einer Zündkerze wurden die schlimmsten Be- fürchtungen wahr. Die Kerze war total zerstört, was von einem abgerissenen Auslassventil verursacht wurde. Grund hierfür war eine lose Schraube eines Ansaugtrichters, die offensichtlich ohne Schraubenkleber eingebaut wurde und dann vom Kolben angesaugt wurde. Kapitaler Motorschaden!!! Nach kurzem, aber kräftigen Wutanfall stand die Entscheidung fest: Motor tauschen - jetzt aber schnell! Ein herbeigerufener Freund und C20XE-Motor Spezialist der Firma Scholl-Tuning war sofort zur Stelle. So konnte schon 7 Stunden später der Ersatzmotor gestartet werden. Am nächsten Tag wurden nur noch Schaltblitz und Kabelbaum ordentlich eingebaut und eine etwa 10 km Probefahrt unternommen. Der Start für Öhringen war gesichert! Bei schönstem Frühlingswetter boten sich den 75 angereisten Teams der Rallye 200, 2 Rundkurse und eine Sprintprüfung die jeweils zweimal zu be- fahren waren. Auf WP1 musste sich das Team natürlich erst wieder ein wenig an Fahrzeug und dem nun leistungsschwächeren Motor gewöhnen. Ab WP2 versuchten Gerrit und Stefan allerdings die vorderen Zeiten der Klasse H14 mit zu gehen. Leider verpassten die beiden den Klassensieg ihrer Wertungsklasse H14 lediglich um etwa 1,5 Sekunden. Hier konnten Olaf Blind/Bernd Eisenmann mit ihrem Opel Kadett C ihren Heimvorteil aus- spielen und sich den 1. Platz auf dem Treppchen sichern. Angesichts der Tatsache, dass der Start in Öhringen noch Stunden zuvor in weite Ferne rückte, war der zweite Platz der Klasse und der 14. Gesamt- rang allerdings ein ordentliches Ergebnis. Fahrzeugrevision: Für die nun folgenden Wintermonate ist wieder eine komplette Fahrzeugrevision geplant. Dazu zählen z.B. die Erweiterung des Überrollkäfigs mit einer zusätzlichen Strebe an der A-Säule, neue Domlagerbuchsen, neue Hinterachse, neue Beifahrertüre, Unterbodenversiegelung, neue Bremsscheiben vorne, Getrieberevision, Umbau des Schaltgestänges auf gerade Anlenkung und Möglichkeit der Feinstjustierung, sowie die Aktivierung der Zündunterbrechung für Schaltvorgänge unter Vollast. Eventuell soll auch ein neuer und größerer Fächerkrümmer verbaut werden, sowie die Motorelektronik darauf angepasst werden. Januar 2011: Die Fahrzeugrevision ist bis auf Kleinigkeiten abgeschlossen. Die Saison 2011 kann kommen! Der erste Start wird vorraussichtlich bei der Unterland-Hohenlohe Wertungsfahrt in Öhringen sein. Endstände der Meisterschaften: Im Bereicht "Ergebnisse" finden Sie die Meisterschaftsendstände für das Jahr 2010. Im BWF-Rallyepokal konnte Stefan Pfister mit 1050,4 Punkten und nur 20 Punkten Rückstand auf die Erstplatzierte Tanja Schlicht, den erfolgreichen 2. Platz der Beifahrer belegen. In der Fränkischen Rallyemeisterschaft erreichte er in der Beifahrerwertung sogar Platz 1. In der Fahrerwertung brachte es Gerrit Schmitt im BWF-Pokal auf Platz 6 und in der Fränkischen Rallyemeisterschaft auf Platz 3. 43. DMV Nibelungenringrallye 200, am 16.10.2010 in Gadernheim: Nach dem Erfolg unseres Teams bei der Frankenlandrallye, fuhr man recht zuversichtlich zum letzten Lauf des BWF-Pokals, in den Odenwald. Wie vorab vermutet, wurde die Bergrennstrecke Zotzenbach als Wertungsprüfung gefahren. Auch auf Grund des schlechten Wetters war klar, dass sich hier die Spreu vom Weizen trennen wird. Dazu kam noch eine WP 1, die es mit rund 80% Schotter wirklich in sich hatte. Unser Team startete besser als vorab vermutet in die WP 1 und konnte eine recht gute Zeit vorlegen. Auf WP 2 (Zotzenbach) wurde den Teams durch den WP-Leiter mitge- teilt: "Passt auf, es sind schon einige Fahrzeuge abgeflogen. Die Strecke ist extrem glatt". Die Vermutungen bestätigten sich also und schon wenige Meter nach dem Start der WP wurde deutlich, dass die Warnung nicht ohne Grund kam. Nur schwer gestaltete sich der Ritt bergauf. An "Ideallinie" war keinesfalls zu denken. Ein etwas zu viel nach außen Schieben des Fahrzeugs, bedeutete zwangsläufig Kontakt mit der Leitplanke bzw. der Böschung. Also entschied sich unser Team die Kurven nicht außen, sondern ehr Mittig bis Innen anzufahren, um zwar mit weniger Speed, dafür aber mit etwas mehr Sicherheit die etwa 70 Kurven zu absolvieren. Mit den erreichten Zeiten konnte man für die Verhältnisse zufrieden sein. Allerdings folgte auf WP 6 dann doch noch ein kleiner Rückschlag. Beim Anbremsen auf eine scharfe Rechtskurve fehlte der nötige Gripp und Sicherheitshalber wurde kurzerhand der Notausgang geradeaus benutzt. Der Zeitverlust hier betrug sicher 8-10 Sekunden. Einige hundert Meter weiter traf dann zu guter Letzt noch das hintere linke Rad ein sich im Innern einer Kurve befindliches Hindernis, wodurch die Achsaufhängung beschädigt wurde. Auf den letzten 500 Metern bis ins Ziel machte sich dies glücklicherweise fast nicht bemerkbar. Mit dem 11. Gesamtplatz und dem 5. Platz der Klassenwertung durfte man letztendlich jedoch zufrieden sein. Auch wenn der sichere 4. Platz durch den kleinen Ausrutscher auf WP 6, leichtsinnig verspielt wurde. 26. Frankenlandrallye 2010, am 09.10.2010: Mit großen Erwartungen startete das Schmitt Rallyesport Team, am frühen Samstag Morgen zur nahegelegenen Frankenlandrallye. Mit nur rund 80km Anreise ins nahegelegene Sindolsheim, wurde hier praktisch "vor der Haustüre" gefahren. In der mit 11 Startern gut besetzten Klasse H14 standen die potentiellen Kanditaten für den Klassensieg schon am Morgen fest. Dies waren Steffen Bader im Kadett C, Björn Ehret im BMW 320is und Andre Apel im Kadett E. Auch war klar, dass Peter Muschler im VW Golf nicht aus dem Auge gelassen werden durfte. Allerdings wollte auch unser Team versuchen, um den Klassensieg ein Wörtchen mitzureden. Die Frankenlandrallye bot drei, jeweils doppelt zu befahrende Wertungs- prüfungen, die allesamt aus den Vorjahren bekannt waren. Schon auf WP 1 war allerdings klar, dass es heute an der Spitze eng zugehen würde. So fand sich unser Team nach der WP nur wenige zehntel Sekunden vor Ehret/Fey. Bader/Hägele folgten mit einer Sekunde Rückstand, trotz leichter technischer Probleme. Mit etwa 4 Sekunden Rückstand folgte Apel/Apel, was jedoch keinesfalls Entwarnung bedeuten sollte. Schon auf WP 2 kam leider das Aus durch Motorschaden, am Kadett C von Steffen Bader. Da der Veranstalter am Ziel keine Zeiten bekanntgab, musste über die eigene Stoppuhr, die - wenn auch nur ungefähre - Klassenplatzierung errechnet werden. Auf WP 1 kämpfte unser Team mit einem schlecht einrastenden 2. Gang. Dies konnte auf den Verbindungsetappen zu WP 2 und 3 jeweils durch Einstellung der Schaltung verbessert werden. An einer Spitzkehre im Laufe der WP 3, mussten allerdings 2-3 Sekunden auf Grund eines kleinen Fahrfehlers eingebüßt werden. Gleiches galt nach einer "Rechts 2-" auf WP 5. Die Vorderachse des Kadett schob ein wenig zu weit ins Kurven- äußere, wodurch sich das Fahrzeug dann fast vollständig in einem weichen Acker befand. Am Ziel der WP wurde der Zeitverlust durch diese Aktion messbar. Plus 4 Sekunden im Vergleich zum 1. Durchgang. Am Ziel der Veranstaltung angekommen, stellte unser Team auf dem vorläufigen Ergebnis nach WP 4 mit Erstaunen fest, dass Gerrit Schmitt/Stefan Pfister die Klasse mit 4 Sekunden Vorsprung anführten. Umso ärgerlicher die Tatsache, dass dieser Vorsprung durch den Ausrutscher auf WP 5 sicher zunichte gemacht wurde. Leider konnte auf WP 6 gegenüber Björn Ehret keine Zeit gut gemacht werden, sondern es musste im Gegenteil ein Zeitverlust von 1-2 Sekunden verbucht wederden. Somit war klar, dass das Ziel den Klassensieg mit nach Hause zu nehmen nicht erreicht war. Umso größer war dann allerdings die Freude nach Bekanntgabe der Gesamtergebnisses. Mit der Gesamtfahrzeit von 17:20,0 Minuten und einem Hauch von 3 zehntel Sekunden Vorsprung vor Björn Ehret/Manuela Fey, ging der Klassensieg unerwartet an den weiß/orangenen Kadett E GSI 16V, von Gerrit Schmitt /Stefan Pfister. 30. ADAC Rallye Hünfeld, am 25.09.1010: Anhaltendes Regenwetter begrüßte die 69 Teilnehmer der Rallye Hünfeld schon am frühen Morgen. Die Rallye, welche mit ca. 40% unbefestigten Wegen zum Schottercup zählte, sollte unser Team auf Grund der Wetterbedingungen vor eine große Herausforderung stellen. In der Hauptsache ging es darum, die Erfahrung auf Schotter und nasser Asphaltpiste auszubauen und Punkte für die fränkische Rallyemeisterschaft einzufahren, da die Veranstaltung nur von wenigen Mitkonkurrenten bestritten wurde. Die traumhaften Schotterwege rund um Hünfeld, verwandelten sich allerdings in teilweise spiegelglatte Schlammwege, auf denen mit Frontantrieb und Regenreifen nur schwer Traktion zu finden war. Schon vorab wurde im Team die eindeutige Ansage gemacht, möglichst auf Sicherheit zu gehen, nicht zu viel zu riskieren und die Punkte für Meisterschaft alleine durch ein möglichst unbeschadetes Durchkommen zu sichern. Meter um Meter konnte allerdings doch immer mehr Vertrauen in Fahrzeug und die Strecke gefunden werden - und das obwohl tiefe Löcher, stehendes Wasser mit Gefahr von Aquaplaning auf den asphaltierten Wegen und tiefe Spuren im matschigen Schotter auch die Ausfallquote der anderen Teilnehmer steil nach oben trieb. Der eigentlich rein auf schnellen Asphalt ausgelegte Kadett, beeindruckte durch teilweise abenteuerliches Fahrverhalten, war aber dennoch besser als vorab vermutet beherrschbar. Ohne Beschädigungen am Fahrzeug, aber mit locker 10kg Schlamm und Schotter am Fahrzeug klebend, belegten Gerrit und Stefan den 16. Platz der Gesamtwertung und den 3. Platz der Klasse, hinter Marco Koch sowie Marek Goldbohm.. 37. ADAC Rallye Scheßlitz, am 18.09.2010: Die 37. Ausgabe der Rallye „Im Bamberger Land“, in Scheßlitz musste in diesem Jahr erstmalig ohne Toni Scharpf auskommen. Toni – ein Urgestein des Rallyesports und jahrelanger Veranstalter der Rallye Scheßlitz verstarb leider im Frühjahr dieses Jahres, für alle unerwartet. Mit drei, jeweils doppelt zu befahrenden Wertungsprüfungen versprach die Rallye schon bei der Besichtigungsrunde eine Herausforderung zu werden. WP1 und WP2 waren jeweils Sprintprüfungen die neben einem kleinem Schotteranteil und asphaltierten Straßen in der Hauptsache aus Betonplattenwegen bestanden. Diese Wege hatten es in sich. Zum einen sehr schmal und zum anderen mit Grasstreifen in der Mitte. Wer hier die Ideallinie, die sich ausnahmslos genau auf den Betonplatten befand verlies, der suchte vergeblich nach Traktion, bzw. flog unweigerlich von der Piste. Hiermit hatten viele, der 71 gestarteten Teams ihre Probleme. Unser Team setzte in der ersten Runde etwas auf Sicherheit, was sich allerdings auch an den Zeiten wiederspiegeln sollte. Prüfung um Prüfung konnte man doch das Tempo steigern und kam mit den Wegen immer besser zurecht. Insgesamt galt es, keine aggressiven Fahrmanöver auszuführen, nicht brutal zu Beschleunigen oder zu Bremsen um die Spurtreue des Kadett nicht mehr als nötig zu beeinflussen. Auf WP4 sollte dann allerdings die befürchtete Situation doch noch eintreten! Beim Anbremsen auf eine Schikane war der Kadett dann wohl doch nicht 100% in der Spur und die Verzögerung auf dem engen Weg war im ersten Moment gleich Null. Somit gingen wertvolle Meter bis zur Schikane verloren und es gab nur noch die eine Möglichkeit – Mittig hindurch! Große Strohballen verhinderten natürlich den geraden Weg und demolierten den vorderen rechten Kotflügel und die Beifahrertüre. Für diese Aktion war dies glücklicher Weise wohl der kleinstmögliche Schaden, der entstehen konnte! Zur Freude des Teams wurde hier wenigstens die 6. Zeit der Gesamtwertung eingefahren. Mit knapp 12 Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierten der Klasse Hodel/Plank, konnten Gerrit Schmitt/Stefan Pfister die Rallye als dritter der Klasse H14 und 10. Team der Gesamtwertung beenden. 7. ADMV Rallye Grünhain, am 28.08.2010: Erstmals starteten Gerrit Schmitt/Stefan Pfister bei der Rallye Grünhain, im sächsischen Erzgebirgskreis. Für diese Veranstaltung wurde nun auch wieder der leistunsstärkere Motor eingebaut, der mittlerweile repariert werden konnte. Leider stellte sich schon nach den ersten Metern heraus, dass an dem Motor irgendetwas nicht stimmen sollte. Ein Leistungsdefizit von geschätzten 20-30 PS sorgte für ratlose Gesichter. Nach kurzer Diskussion entschied sich unser Team allerdings die Rallye vorerst weiter zu fahren. Grünhain bot Wertungspüfungen die man im westen Deutschlands wohl vergeblich suchen würde - und mit absoluter Sicherheit von keinem Amt genehmigt bekommen würde. Spektakuläre Ortsdurchfahrten, Spitzkehren, Sprungkuppen und sogar eine Passage durch eine stillgelegte Tankstelle war im Programm. Leider machte der teilweise extreme Regen die Rallye zu einer echten Herausforderung! Die hartgesottenen Zuschauer störte dies allerdings reichlich wenig. Diese standen trotz widrigsten Wetterbedingungen zu hunderten an der Strecke. Da es für unser Team um keine Meisterschaftspunkte ging und die Rallye nur als Testlauf genutzt wurde, war die klare Devise auf Sicherheit zu setzen und nicht um jede Sekunde zu kämpfen. In Anbetracht des Motorproblems war dies auch mehr als sinnvoll. Auf der letzten Wertungsprüfung versagte dann auch noch der 2. Gang seinen Dienst. Hierbei handelte es sich höchstwarscheinlich nur um eine Einstellungssache, die allerings im Extremfall ein defektes Gangrad zur Folge haben könnte. Mit der Gewissheit eine supertolle Veranstaltung gefahren zu sein und ohne weitere Probleme am Motor, konnte man den Kadett als 10. der Gesamtwertung von 98 gestarteten Teams und 4. der Klasse H14 im Parkfermé abstellen. 1. DMV Classic-Bergpreis des MSC Fulda, am 21.08.2010: Einen Ausflug in eine ganz andere Art von Motorsport machte Gerrit Schmitt beim 1. DMV Classic-Bergpreis des MSC Fulda. Der Fuldaer Motor- sportclub veranstaltete im Rahmen seinen 40. Vereinsjubiläums ein Bergrennen, welches natürlich kein "Rennen" sein sollte, sondern ehr eine Möglichkeit, seinen Oldtimer sportlich bewegen zu können und den Zuschauern präsentieren zu dürfen. Das Versprechen an den Veranstalter Alfred Hartung eingelöst, stand Gerrit Schmitt am Samstag Morgen am Start der Veranstaltung. Für diesen Zweck war es natürlich ein unaus- weichliches MUSS, den Sunbeam Talbot Lotus mit seinen rund 250-280 V8 PS aus der Garage zu holen. Sinn war es, sich im 1. Wertungslauf auf der etwa 1,8 km Bergstrecke eine eigene Zeit zu setzen und diese in den nachfolgenden beiden Wertungsläufen möglichst genau wieder zu treffen. Vorausgehend waren drei Trainingsläufe. Somit war die Chance sich mit einem Gogomobil, oder einem PS starken Boliden den Gesamt- sieg zu holen genau gleich. Klar war aber auch, dass jeder alles aus seinem Fahrzeug "herausholen" wollte. Schnell merkte Gerrit, dass der rechtsgelenkte Sunbeam schwieriger zu bewegen ist, als leichtgläubig angenommen. "Das Fahren an sich ist halb so schlimm. Nur das Schalten mit der linken Hand macht einem zu schaffen. Zum einen trifft man die Gänge Anfangs nicht zu 100% und zum anderen hat man einfach auch das Lenkrad wärend des Schaltvorganges in der falschen Hand und ist somit leicht unsicher", gibt Gerrit nach der Veranstaltung zu Protokoll. Alles in allem war der 1. DMV Classic-Bergpreis aber eine richtig schöne Veranstaltung, mit tollen Teil- nehmern und vielen interessanten "Benzingesprächen". Belohnt wurde der Einsatz mit dem 9. Platz von 21 Teilnehmern der Oldtimerwertung, bei einer Zeitabweichung von 0,77 und 0,26 Sekunden. 5. DMV Kumho-Main-Kinzig-Rallye 2010, am 31. Juli 2010 in Wächtersbach: Gestresst durch veschiedenste Vorbereitungen für die Rallye die vom heimischen Verein ausgetragen wurde, standen Gerrit und Stefan mit perfekt vorbereitetem Fahrzeug am Start der Main-Kinzig Rallye. Nach der Grabfeldrallye wurde das Getriebe ausgebaut und einem Check unterzogen. Das Schaltgestänge neu justiert und Bremsen sowie das Fahrwerk geprüft, um für die 5. Auflage der Main-Kinzig-Rallye gerüstet zu sein. Am einzigen 100%igen Sonnentag der Woche starteten 97 Teilnehmer der Rallye200 und 19 Teilnehmer der Gleichmäßigkeitsrallye am Wächtersbacher Messegelände, um die Wertungsprüfungen die aus 90% Asphalt und 10% Schotter bestanden, unter die Räder zu nehmen. Die ersten drei Wertungsprüfungen verliefen bis auf einen fast unwesentlichen Zeitverlust auf Grund eines zu weit ausschwenkenden Hecks an einem Abzweig, nahezu optimal. Im Regrouping angekommen, waren bis dahin nur die Zeiten von WP3 veröffentlicht. Zum eigenen Erstaunen und auch zu dem der Konkurrenz, erreichten Schmitt/Pfister mit 228,5 Sekunden Fahrzeit auf WP3, die 5. Gesamtzeit. Im zweiten Durchlauf sollte diese allerdings nochmals getoppt werden. Fast 4 Sekunden schneller reichten sogar zur 4. Zeit der Gesamtwertung. Im Ziel der Veranstaltung angekommen stellte sich heraus, dass eine 10. Zeit im Gesamt, die "schlechteste" des Tages sein sollte. Mit einem Rückstand von nur 4,3 Sekunden auf das Team Gutbier/Winning, die in der gleichen Klasse an den Start gingen, erreichten Gerrit Schmitt/Stefan Pfister im Kadett den 6. Platz der Gesamtwertung und einen 3. Platz der Klasse H14. Ein Ergebnis, das auch auf Grund des immernoch verbauten, leistungsschwächeren Ersatzmotores, zum besten Ergebnis dieses Jahres zählt! 17. ADAC-Grabfeldrallye, am 03. Juli 2010 in Sulzdorf a.d.L.: Nachdem in der Zwischenzeit der Motor ausgebaut und in alle Einzelteile zerlegt wurde, ist nun der genaue Schaden und aller Wahrscheinlichkeit nach, auch die Ursache des Motorschadens bekannt. Durch eine gerissene Kupplungsdruckplatte entstanden bei einer Höchstdrehzahl von 8400 Umdrehungen erhebliche Vibrationen. Diese hatten zur Folge, dass sich das Pleuellager vom 3. Zylinder verabschiedete. Leider ist durch das nun fehlende Pleuellager der Kolben vom 3. Zylinder am Zylinderkopf angeschlagen. Schaden: Pleuellager, Pleuel, Kolben, Kurbelwelle, Kupplung. Zumindest für die Grabfeldrallye - wahrscheinlich auch noch für die Main-Kinzig-Rallye wird nun der Ersatzmotor in den Kadett eingebaut. Zwar sind mittlerweile fast alle Teile wieder repariert oder neu beschafft worden und liegen zum Einbau bereit, aber leider ist in so kurzer Zeit kein Kolben lieferbar. Es wurde nun eine neue Tilton 2-Scheiben Rennkupplung beschafft und angepasst. Der Ersatzmotor wird wohl kommende Woche eingebaut. 10. ADAC Rallye "Rund um die Veste", am 05. Juni 2010 in Neustadt/Coburg: Nach einer 12. Gesamtzeit auf Wertungsprüfung 1, musste der Kadett GSI im Verlauf der WP 2 mit Motorschaden abgestellt werden. Nach etwa 3 km, trat im Verlauf einer längeren Geraden ein plötzlicher Leistungsverlust auf. Nach der folgenden Spitzkehre waren Schmitt/Pfister gezwungen, die Wertungsprüfung abzubrechen und den Kadett auf einem Feldweg abzustellen. Näheres folgt in Kürze, nach der ersten Diagnose... 13. ADAC-FTE Haßbergrallye Ebern, am 22. Mai 2010 In diesem Jahr erwies sich die Haßbergrallye glücklicherweise wieder als sehr erfolgreiche Rallye für unser Team. Geradeso, als wollte sie die Probleme, die sie im letzen Jahr bereitet hatte, ein Stück weit wieder gut machen. (Siehe dazu den Bericht von 2009) Beide Schmitt Rallyesport Teams standen bei der Haßbergrallye am Start. Zu Gerrit Schmitt/Stefan Pfister im E Kadett GSI gesellten sich wieder einmal Theo Schmitt/Jan Schmitt, die mir dem Sunbeam Talbot Lotus als Vorauswagen an der 75 Teams zählenden Rallye teilnahmen. Auf den 3 Wertungsprüfungen, die jeweils zweimal befahren werden mussten, konnten Gerrit und Stefan die vorderen Zeiten in ihrer Klasse relativ problemlos mitgehen. Zum einen lagen den beiden offensichtlich einmal mehr die schnellen Wertungsprüfungen, zum anderen "passten" auch die engen Ecken und Spitzkehren richtig gut. In WP4 musste das Team Ehret/Fey, die nach einem Ausrutscher mit ihrem BMW 320is zur Hälfte die Straße blockierten in Schrittempo passiert werden. Dennoch stand am Ziel der WP die fast gleiche Zeit wie im ersten Durchgang in der Bordkarte. Auch der leistungsstarke BMW vom Team Hafner/Hafner, sollte an diesem Wochenende die Platzierung unseres Teams nicht gefährden. Mit einer fehlerfreien Fahrt, ohne auch nur dem kleinsten technischen Problem, wurden Gerrit Schmitt/Stefan Pfister am Abend für den 2. Rang in der Klasse H14 hinter Bernd Michel/Bernd Hartbauer auf Opel Astra, sowie dem 10. Gesamtplatz geehrt. Auch Theo und Jan Schmitt begeisterten auf dem Sunbeam Talbot Lotus als Vorauswagen die Zuschauer an der Strecke. Trotz denen noch am Donnerstag vor der Rallye aufgetretenen Probleme mit der Hinterachse des rund 300PS starken Sunbeam, erreichte auch dieser mühelos das Ziel der Veranstaltung auf dem FTE Gelände in Ebern! 19. ADAC Rallye Nürnberger Land, am 08. April 2010 Nach zwei stressigen "Schrauberwochen", in denen am Motor diverse Teile ersetzt werden mussten, die noch am Freitag vor der Rallye eine komplett neue Prüfstandsabstimmung des Motors erforderten, traf unser Team pünktlich um 7 Uhr morgens in Schnaittach zum Start der Veranstaltung ein. Auf die 85 Teilnehmer warteten sechs teilweise ultraschnelle Wertungsprüfungen. Zwar waren diese Prüfungen wirklich schön ausgesucht, jedoch muss es erlaubt sein hier die Frage in den Raum zu stellen, ob diese teilweise haarsträubenden Geschwindigkeiten die auf solchen Strecken erreicht werden, wirklich vertretbar sind. Angesichts der Tatsache, dass es der Wettergott mit den Teilnehmern gut meinte, waren zum Glück keine "schlimmen Abflüge" zu verzeichnen. Unser Team kam mit den schnellen Wertungsprüfungen erstaunlich gut zurecht, wusste aber dass bei der stark besetzten Klasse H14 bestenfalls ein 6. Platz herausspringen könnte. Trotz allem wurde ab dem ersten Meter versucht "am Ball" zu bleiben. So konnte man recht konstant Zeiten bis zum 13. Platz der Gesamtwertung vorlegen. Da das Team Bader/Laib auf der letzten WP auf Grund von Motorproblemen den Rundkurs schon in der ersten Runde verließ und dafür eine Maxzeit in Kauf nahm, "erbten" Schmitt/Pfister noch einen Platz in der Klasse und konnten somit am Ende der Veranstaltung mit einer großen Portion Glück mit dem 11. Platz der Gesamtwertung und einem 4. Platz der Klasse H14 glänzen. Mit einer Gesamtfahrzeit von 17:23,1 lag der Kadett mit nur einer zehntel Sekunde Vorsprung vor Hodel/Plank mit 17:23,2 im VW Golf und 8 zehntel Sekunden vor Engerer/Pfeifer mit 17:23,9 im Peugeot. 40. ADAC Rallye Sonnefeld, am 24. April 2010 Unter keinem guten Stern stand die Teilnahme an der 40. ADAC Rallye Sonnefeld. Schon am Donnerstag vor der Rallye war der Start in Gefahr. Als der Kadett wärend einer Probefahrt in Richtung Tankstelle unterwegs war, fing plötzlich der Motor an unschöne Töne von sich zu geben. Nach kurzer Diagnose stand fest: Pleuellagerschaden. Mit vereinten Kräften wurde nun fieberhaft der Motor zerlegt. Neue Lager wurden über Nacht duch die Firma Scholl-Tuning organisiert. Am Freitag Abend gegen 18 Uhr lief der Motor vorerst wieder. Bei der folgenden Probefahrt stellte sich noch eine von der Lichtmaschine abgebrochene Kabel als nächster Fehler heraus, der umgehend auch noch behoben werden musste. Bei der Rallye konnten Gerrit Schmitt / Stefan Pfister auf den ersten Prüfungen sehr ordentliche Zeiten einfahren. In der Klasse H14 lagen sie rechnerisch immer auf dem dritten Platz. Jedoch sorgte ein immer mehr rauchender Motor für Beunruhigung. Mit der Hoffnung dass der Motor diese Rallye noch duchhalten wird, wurde deshalb an ein Aufgeben nicht gedacht. Allerdings stellten sich schon bald weitere Probleme ein. Am Start von WP 4 fiel beim kurzen letzten Check der Instrumente eine abgesunkene Bordspannung auf, die dann im Laufe der Wertungsprüfung immer weiter nach unten fallen sollte. Die erste Vermutung, das ein gerissener Keilriemen die Ursache sein könnte, sollte sich nicht bestätigen. Auch die Kontrolle der Kabel sowie aller Masseverbindungen brachte keinen Erfolg. Lichtmaschine defekt !! Höchstwarscheinlich wurde die Lichtmaschine am Freitag bei der Probefahrt mit abgerissener Pluskabel überlastet und stellte dann am darauf folgenden Tag die Arbeit ein. Am Start von WP 5 stehend brach die Bordspannung dann komplett zusammen. Das Aus bei der Rallye Sonnefeld war für unser Team somit leider die Folge. 23. ADAC Ostalbrallye, am 10. April 2010 in Abtsgmünd Ein ereignisreicher Tag stand dem Team Schmitt/Pfister an diesem Samstag bevor. Gleich nach dem Besichtigen der 5 Wertungsprüfungen wurde dem Team durch den Fahrerverbindungsmann eine "Einladung zu einer Sitzung der Sportkommissare" überbracht. Um 12.20 fand sich unser Team dort ein. Grund der Einladung war eine Stellungnahme zu einem eventuellen Regelverstoß beim Besichtigen der WP 2. Hier wurde unserem Team vorgeworfen, entgegen der WP-Fahrtrichtung gefahren zu sein. Nach kurzer Klärung der Sachlage konnte dies aber als Missverständnis aufgeklärt werden. Die 5 Wertungsprüfungen waren, wie es bei der Ostalbrallye nicht anders zu erwarten war, allesamt hervorragend ausgesucht. Schnelle Wertungsprüfungskilometer auf Asphalt, gespickt mit engen Abzweigen, Kuppen, sowie teilweise extrem welligem Fahrbahnbelag. Die Teams Ehret/Fey und Muschler/Weiss konnten allerdings ein so schnelles Tempo vorlegen, dass es unserem Kadett Team nicht möglich war, hier mitzuhalten. Einzig das Team Apel/Apel, welches durch einen stehengebliebenen Konkurrenten aufgehalten wurde, waren nach WP 3 mit mit fast der gleichen Gesamtzeit noch in greifbarer Nähe. So wurde auf den letzten beiden WP´s alles auf eine Karte gesetzt und in WP 4 stand gleich eine um 3,7 Sekunden schnellere Zeit als von Apel/Apel in der Bordkarte. Nach der letzten Wertunsprüfung wurde mit einem Hauch von nur einer zehntel Sekunde Vorsprung der 3. Platz der Klasse H14 errechnet, da Muschler/Weiss nach einem Einschag in einen Graben zum Aufgeben gezwungen waren. Die Rechnung mit Platz drei der Klassenwertung sollte allerdings nicht aufgehen. Die Sportkommissare vergaben nämlich später für die drei Fahrzeuge die in WP 2 aufgehalten wurden neue Zeiten, welche sie nach einem vorgegebenen Verfahren berechneten. Somit rutschten Schmitt/Pfister auf den 17. Platz der Gesamtwertung ab und mussten sich mit 3,9 Sekunden Rückstand auf Apel/Apel mit dem 4. Platz der Klassenwertung begnügen. 11. DMV Rallye Ulm, am 27. März 2010 in Ulm/Einsingen Bei teilweise stark bewölktem Himmel und am Morgen noch leicht feuchten Wertungsprüfungen startete die Rallye Ulm zum mittlerweile 11. Mal. 67 Teilnehmer fanden den Weg nach Ulm/Einsingen um sich den Wertungsprüfungen zu stellen. Die meisten Teilnehmer - auch unser Team - fuhr mit reinen Trockenreifen um kurz vor 13 Uhr in Richtung WP1. Vom ersten Meter an versuchten Schmitt/Pfister das Tempo des vorderen Teilnehmerfeldes mitzugehen. Auf WP1 konnte somit gleich eine Zeit unter den ersten 10 Teilnehmern eingefahren werden. Lediglich ein kleiner Ausrutscher auf WP3 bremste das Team minimal ein. Hier wurde im 5. Gang auf einen Linksabzweig angebremst. Die letzten 50 Meter vor dem Ab- zweig sollten sich allerdings als sehr feiner und teilweise schon aufgerissener Asphalt herausstellen. Hier fehlte dann letztendlich doch der nötige Gripp beim Bremsen, um sauber in den Abzweig einlenken zu können. Mit einem kleinen Anstoß an einen Strohballen und darauf folgendem Zurücksetzen konnte die Prüfung trotz geschätzten 4-6 Sekunden Einbuße erfolgreich beendet werden. Auch die restlichen Wertungsprüfungen sollten hervorragend und auf trockener Straße absolviert werden. Belohnt wurde dies durch einen 9. Platz im Gesamtklassement und dem 4. Platz der Klasse H14. 29. ADAC Rallye 200 "Auf nach Melsungen", am 20. März 2010 in Malsfeld Beim nun endlich ersten Einsatz in 2010 sollte "der Plan" nicht aufgehen. Gleich als WP1 erwartete die 60 Teilnehmer der Rallye, die legendäre und schnelle WP Sippershausen. Die Zeit sich nach der Winterpause an das Fahrzeug, das neue Getriebe und die geänderte Schaltung zu gewöhnen dauerte wie es nicht anders zu erwarten war - viel zu lange. Zudem machten die Witterungsbedingungen diese Eingewöhnungsphase nicht gerade einfacher. So kämpfte man in WP1 an einer Spitzkehre mit einem nicht einrastenden 1. Gang und auch auf den folgenden Wertungsprüfungen mit dem "Eigenleben" eines Kadett GSI. Erst in der 2. Runde der Veranstaltung konnte Vertrauen in Fahrzeug und Reifen gefunden werden. Im Rundkurs Malsfeld sollte dann sogar noch eine 8. Gesamtzeit herausgefahren werden. Diese Zeit konnte allerdings die zuvor verlorene nicht mehr wet machen. Mit kleineren Blesuren am Fahrzeug, wie eine durch einen Strohballen eingedrückte Türe beim Passieren einer Schikane und einer zerbrochenen Stoßstange durch einen im Kurveninneren gestellten Reifenstapel, der "niedergemacht" wurde, war der 11. Gesamtplatz dann doch noch ein einigermaßen annehmbares Ergebnis. 21. Unterland Hohenlohe Wertungsfahrt, am 6. März 2010 in Pfedelbach Leider musste der Start zur Unterland Hohenlohe Wertungsfahrt am frühen Samstag Morgen kurzfristig abgesagt werden. Der Wetterbericht hatte sich ausnahmsweise tatsächlich bewahrheitet und über Nacht fielen ca. 20-25 cm Neuschnee. Da morgens um halb 6 Uhr noch keine Straßen geräumt waren stellte man den Versuch sich mit Zugfahrzeug und Anhänger auf den Weg Richtung Pfedelbach zu machen schon nach wenigen Anläufen ein. Da zudem auf der Autobahn A3, sowie der A81 Verkehrschaos herrschte war dies, obwohl es sehr schwer gefallen ist, wohl die vernünftigste Entscheidung. Als Zuschauer waren Schmitt/Pfister später dann trotzdem vor Ort. Die Klasse H14 konnte Markus Fahrner souverän und spektakulär mit erheblichem Vorsprung auf den 2. Platz für sich entscheiden. Es kann weitergehen! 19.12.2009 Nach langer Suche, vergleichen und abwägen der Vor- und Nachteile, ist nun endlich das neue Getriebe für den Kadett bestellt und wird wohl in den nächsten Tagen eintreffen. Aus England ist ein Harry Hockly F20 5-Speed Dog-Box Getriebe unterwegs und wird aller Voraussicht nach etwa gegen Silvester in den Kadett eingebaut werden. Zwischenzeitlich wurde am neuen Motor eine Inspektion gemacht und Ventileinstellungen etc. kontrolliert. Ein Schalthebel von Quaife mit der dazugehörigen Anlenkung an das Getriebegehäuse wurde eingebaut und einige kleine "Schönheitsreparaturen" an der Karosserie vorgenommen. Die Saison 2010 kann also kommen! Siegerehrung zur Fränkischen Rallyemeisterschaft 2009, am 25. Oktober 2009 Bei der Siegerehrung zur Fränkischen Rallyemeisterschaft, die im Anschluß an die Rallye Fränkische Schweiz am Sonntag Morgen im Gasthaus Moritz in Hollfeld abgehalten wurde, konnte Gerrit Schmitt den 3. Platz aller teilnehmenden Fahrer belegen. Stefan Pfister erreichte in der gesondert gelisteten Beifahrerwertung sogar den 2. Platz ! 31. AutarkicEnergy Rallye Fränkische Schweiz, am 24. Oktober 2009 Mit 5 unterschiedlichen Wertungsprüfungen erwartete die 113 Teilnehemer eine Rallye der Extraklasse. Seit Jahren ist die Rallye Fränkische Schweiz ein Anlaufpunkt vieler Rallyeteams, die zum Saisonabschluss nocheinmal eine der größten motorsportlichen Herausforderungen suchen, die ein Rallyefahrerherz begehrt. Schon am frühen Morgen startete das Team Schmitt/Pfister zur Besichtigungsrunde. Da diese aus etwa 200 km Strecke besteht, hieß es für die Teilnehmer "am Ball bleiben", da die Zeit hierfür knapp bemessen ist. Nach etwa der Hälfte der Stecke machte plötzlich das Kadett Getriebe im 5. Gang durch unschöne Geräusche auf sich aufmerksam. Für Reparaturen war zum einen nicht die Zeit, zum anderen waren auch keine passenden Teile vorhanden. So startete das Rallyeteam gegen 12.30 Uhr trotzdem zur ersten Wertungsprüfung, der legendären WP Stadtwald. "Auf den schnellen Schotterpassagen können wir das Tempo unserer Konkurrenten bestimmt nicht mitgehen". Diese vorab getroffene Aussage sollte sich bewahrheiten. Schon nach wenigen hundert Metern versuchte das Heck des Kadett schneller als die Vorderachse zu sein. Nach diesem kleinen "AHA-Erlebnis" wurde etwas Speed herausgenommen und die Wertungsprüfung zwar sicher, aber ohne Fabelzeit beendet. Dies sollte allerdings schon auf der nächsten Prüfung (Hungenberg) nicht mehr ins Gewicht fallen. Auf einem bergauf Stück konnte ein erst leises undefinierbares Geräusch vernommen werden. Im ersten Moment schien ein Lagerschaden des neuen Motors als mögliche Ursache geortet zu sein. Öldruck und Temperatur gaben allerdings ihr OK zur Weiterfahrt. Beim nächsten Gang war das Geräusch nicht mehr vorhanden. Zur nächsten Kurve wurde heruntergeschaltet und schon machte das Getriebe mit nun doppelt lautem Geräusch auf sich aufmerksam. Nur wenige Meter weiter rollte der Kadett mit lautem Klappern und ohne Vortrieb aus. Was genau die Ursache des Defektes ist, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Entweder hielt der reparierte 2. Gang der Leistung des Motors nicht stand, oder ein schon am Morgen abgerissener Zahn vom 5. Gang, suchte sich seinen Weg im Getriebe und zerstörte dort andere wichtige Teile. 29. ADAC Rallye Hünfeld, am 29. September 2009 Mit einem Schotteranteil von über 60 Prozent lockte der MC Hünfeld Rallyeteams aus ganz Deutschland ins hessische Hünfeld. Kurzerhand war der Veranstalter gezwungen das Rallyezentrum in eine nahegelegene Gemeinde zu verlegen. Für die hartgesottenen Schotterfans, egal ob Fahrer oder an der Strecke stehend, ein Highlight des Jahres!! Mit dem rein auf Asphalt abgestimmten Kadett und der natürlich fehlenden Schottererfahrung wurde diese Rallye für unser Team zur echten Heraus- forderung. Schon beim Besichtigen der Prüfungen stellten sich erste Probleme ein. Eine Antriebswelle gab erste Zeichen eines baldigen "Dienstversagens" von sich. In engen Kurven wurden erste Knack-Geräusche hörbar. Weiterhin fing der Motor an, im Leerlauf so gut wie gar nicht mehr laufen zu wollen. Vor der technischen Abnahme konnte mit Hilfe des Laptops ein defektes Drosselklappenpotentiometer dafür verantwortlich gemacht werden. Beide Ersatzteile waren leider nicht zur Hand. So fiel der Startschuss zur 29. Rallye Hünfeld mit technisch angeschlagenem Fahrzeug. Wie zu erwarten war, konnte das Team Schmitt / Pfister nur Zeiten im vorderen Mittelfeld der Teilnehmer verbuchen. Lediglich auf der Wertungsprüfung Michelsrombach, die mit höherem Asphaltanteil Team und Fahrzeug entgegenkam, konnte die 15. und im zweiten Durchgang die 10. Gesamtzeit verbucht werden. Auf der letzten Wertungsprüfung versagte kurz vor dem Ziel das Getriebe seinen Dienst und ein schleichender Plattfuß kündigte sich auch schnell noch an. Trotz allem stand der Kadett am Abend als 27. der Gesamtwertung und 6. der Klasse H14 im abgesperrten Parc Fermé Bereich. Die Schäden wurden in der darauffolgenden Woche geortet: Drosselklappenpotentiometer defekt, Käfig im Antriebswellengelenk gebrochen, ein Zahn auf der Hauptwelle des 2. Ganges abgebrochen, Motorhalter abgerissen! 36. Rallye Scheßlitz im Bamberger Land, am 19. September 2009 Nach erfolgreicher Reparatur des Kadett GSI, starteten Gerrit Schmitt / Stefan Pfister bei der Rallye Scheßlitz. Es mussten 2 Rundkurse und eine neu herausgesuchte Sprintprüfung unter die Räder genommen werden. Alle Wertungsprüfungen wurden jeweils zweimal befahren. Ab der ersten Wertungsprüfung lief der neue C20XE Motor hervorragend. Allerdings konnte die Leistung des Motors nicht wirklich gut umgesetzt werden. Auf den engen, teilweise gepflasterten Wegen mit Grasstreifen in der Mitte, stellte es sich als extrem schwierig heraus, den Kadett auch nur einigermaßen sicher über die Strecke fliegen zu lassen. Oftmals musste vom Gas gegangen werden, um das Fahrzeug wieder sicher in die richtige Richtung zu steuern. Wieso das bei dieser Veranstaltung so extrem auffiel ist noch nicht geklärt. Eventuell könnten noch Spätfolgen von dem Unfall bei der Rallye Calw dafür verantwortlich sein. Eine weitere Möglichkeit wäre ein nicht mehr hundertprozentig arbeitendes Sperrdifferential. Dies soll nun in den nächsten Tagen abgeklärt werden. Als 15. Team der Gesamtwertung und mit einem 3. Platz der Klasse H14 konnte der Kadett dennoch zuversichtlich im Parcfermé abgestellt werden. In den nächsten Tagen wird das Fahrzeug nun für die Rallye in Hünfeld am 26. September vorbereitet. Auch müssen noch Veränderungen am Motor vorgenommen werden, da sich hier auch einige zunächst kleinere Problem ergeben haben, die aber hoffentlich bis zum kommenden Samstag behoben werden können. Theo und Jan Schmitt bewegten den Sunbeam Talbot Lotus mit einer fehlerfreien Fahrt und ohne jegliche technische Probleme über die Strecke. Als Vorausfahrzeug nahmen sie selbstverständlich außer Wertung an der Veranstaltung teil. Für die perfekt organisierte Rallye waren sie mit Sicherheit eine große Bereicherung. Dies wurde erfreulicher Weise beim Feedback der Zuschauer deutlich. Einmal mehr wurde der restaurierte und technisch optimierte Sunbeam ein Magnet für viele Fans des Rallyesports. 27. Gerhard-Mitter-Gedächtnisrallye. am 5. September in Calw Die kurze Sommerpause wurde genutzt, um den Kadett auf den neu gebauten C20XE Motor umzurüsten. Bei der Rallye Calw kam dieser erstmals zum Einsatz. Leider musste die Rallye schon nach der ersten Wertungsprüfung beendet werden. Zwar lief der neue Motor bis dahin tadellos, doch stoppte ein Crash schon im Ziel der WP1 die erste Ausfahrt mit neuem Triebwerk. Gegen Ende der ersten Wertungsprüfung lief das Team Schmitt/Pfister auf einen vor ihnen gestarteten BMW 325 auf, der auf den letzten 1,5 km im Verlauf einer schmalen Waldstraße nicht mehr überholt werden konnte. In der Zieldurchfahrt ging der Kadett plötzlich quer und rutschte bei geschätzen 100 km/h mit dem rechten Hinterrad in den Graben. Das Fahrzeug stellte sich auf die Seite und ein Überschlag konnte nur durch Glück verhindert werden. Beim Aufsetzen auf die Straße und dem folgenden wiederholten Kontakt mit dem Graben wurden die Spurstange vorne, Hinterachse, Felge und Einstiegsschweller so stark beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. 4. DMV-Kumho Main-Kinzig-Rallye, am 25. Juli in Wächtersbach Obwohl Gerrit Schmitt und Stefan Pfister voll im Organisationsteam der Main-Kinzig-Rallye eingebunden waren, konnten Sie die Rallye trotzdem auch als Teilnehmer in Angriff nehmen. Da das Wetter rund um Wächtersbach an diesem Wochenende ziemlich alles zu bieten hatte, entschied man sich auf den Kumho Semi-Slick Reifen zu starten, aber trotzdem zwei Indysport RA Regenreifen im Kofferraum mit auf die Strecke zu nehmen. Auf WP1 konnte die 24. Gesamtzeit auf das Konto verbucht werden. Auf WP2, einer 8,6 Km langen Asphalt/Schotter WP musste gegen Mitte der Wertungsprüfung ein Teilnehmer überholt werden, der wegen eines technischen Defektes extrem langsam unterwegs war. Trotzdem konnten Schmitt/Pfister hier die 20. Zeit einfahren. Auf WP3, dem bekannten Zuschauerrundkurs im Ortsteil Schlierbach bremste in der Zielausfahrt allerdings ein Reifenschaden das Rallyeteam kurzzeitig ein. Beim Cutten einer "Rechts 3+" zerstörte ein tiefes Loch im Kurveninneren die vordere rechte Felge und den Reifen. Im Ziel wurde sofort versucht die Felge etwas zu richten und den Reifen mit Pannenspray wieder aufzupumpen. Leider stellte sich heraus, das wohl ein kleines Loch oder ein Riss in der Felge dies nicht zulassen sollte. So musste der Kadett auf der Vorderachse komplett auf Regenreifen umgerüstet werden. Dies nahm allerdings so viel Zeit in Anspruch, dass das anstehende Regrouping erst mit einer Verspätung von 2 Minuten erreicht wurde. Hierfür mussten zwei Strafsekunden in Kauf genommern werden. Wegen den kurzen aber kräfitgen Regenschauern, sowie der im zweiten Durchgang extrem ausgefahrenen Strecke stellte sich die jetzige Reifenkombination nicht einmal als Nachteilig heraus. So konnte auf der letzten Wertungsprüfung sogar eine 13. Zeit auf das Konto gutgeschrieben werden. Am Ende der Veranstaltung reichte dies zum 15. Platz der Gesamtwertung, sowie zum 6. Platz der Klasse H14. Die Mannschaftswertung ging ebenfalls an die 1. Mannschaft des MSC Wächtersbach-Hesseldorf, in der Schmitt/Pfister eingeschrieben waren. Der erste Einsatz des Sunbeam Talbot Lotus sollte auf der ersten Wertungsprüfung vielversprechend verlaufen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte das zweite Schmitt-Rallyesport Team, Theo Schmitt/Jan Schmitt, die mit Startunummer 017 als Vorausfahrzeug an der Main-Kinzig-Rallye teilnahmen, immer mehr Vertrauen in den Sunbeam gewinnen. Das dies nicht so einfach ist liegt schon alleine daran, dass es sich bei dem Sunbeam um eine englische Rechtslenker-Version handelt. Das neu erworbene ehemalige Gruppe 2 Fahrzeug wurde lange und aufwendig resaturiert und revidiert. Allerdings musste auf der zweiten Wertungsprüfung die erste Ausfahrt vorzeitig beendet werden. Ein abgebrochener Schalthebel sollte sich schnell als Ursache herausstellen. Dieser war wohl schon längere Zeit beschädigt. Allerdings ist dies bei den Probefahrten, sowie in der Besichtigungsrunde nicht aufgefallen. Unter den extremen Belastungen, quittierte der Schalthebel jedoch seinen Dienst. 16. ADAC Grabfeldrallye am 4. Juli in Sulzdorf a.d.L Dieses Mal - soviel sei vorab gesagt - lief endlich wieder einmal alles gut. Pünktlich zu Beginn der technischen Abnahme traf das Team Schmitt/Pfister in Sulzdorf an der Lederhecke ein, um ihr Fahrzeug den Technischen Kommisaren vorzustellen. Da gegen Nachmittag Regen gemeldet war, verschob man die Reifenwahl noch, so dass die Strecke mit Serienreifen in Augenschein genommen wurde. Die Prüfungen waren allesamt bekannt, was bei der Grabfeldrallye nicht negativ bewertet wird. Es sind immerhin 6 verschiedene Prüfungen, bei der lediglich eine Prüfung doppelt gefahren wird. Highlight der Rallye ist sicher die WP Bayernturm XL, die den Teilnehmern abwechslungsreiche 10 Kilometer Strecke bietet. Ortsdurchfahrten, Sprungkuppen, schnelle breite und unebene schmale Wege. Alles also, was das Herz begehrt. Das Organisationsteam der "Grabfeld" hatte sich im Vorfeld der Rallye wieder ordentlich ins Zeug gelegt. Die Teilnehmer erwartete eine absolut perfekt organisierte Veranstaltung, die deutschlandweit seinesgleichen sucht. Unser Team musste sich allerdings schon auf WP1 damit abfinden, dass die Konkurrenz teilweise erheblich schneller war. Da die Leistung des Kadett durch den immernoch "alten" Motor die 200PS Grenze nicht übersteigt, konnten andere Teams wie z.B. Bader/Laib im Kadett C oder Ehret/Fey im BWM 320is pro WP 2-8 Sekunden herausfahren. Also lautete das Ziel: Möglichst unbeschädigt ankommen und auf Fehler anderer hoffen. Diese Fehler sollten allerdings lediglich bei Ehret/Fey auftreten, die in der letzten WP etwa 30 Sekunden verlieren sollten. Im legendären Zuschauerrundkurs in Sulzdorf erwartete die Teams eine Unmenge von begeisterten Fans, die jedes Team durch Anfeuern, Jubeln und mit einer großen Portion Spaß, praktisch die letzten Meter "ins Ziel tragen". Für Schmitt/Pfister wurde allerdings die Spitzkehre vor der langen Zielgeraden der "Sekundenfresser" auf dieser WP. In der ersten Runde lautete die klare Devise: Bremsen, weit Ausholen, Auskuppeln, Einlenken, die Spitzkehre Durchfahren und wieder Gas geben. Allerdings schob der Kadett hier gewaltig zur Kurvenaussenseite, so dass mit der Handbremse nachgeholfen werden musste um nicht in einen tiefen Graben zu rutschen. In der 2. Runde versuchte man die Spitzkehre gleich durch gezieltes Übersteuern des Hecks durch die hydr. Handbremse zu bezwingen. Das Heck drehtet sich allerdings viel zu weit und der ganze Schwung, der auf die folgende Gerade mitgenommen werden sollte ging verloren. Die 3. Runde sollte eine Kopie der 2. Runde werden. Somit konnte im Rundurs lediglich eine Zeit von 1,58 Minuten herausgefahren werden. Hier blieben sicher 3-4 Sekunden auf der Strecke. Im Ziel angekommen konnte immerhin der 10. Platz der Klasse H14 (von 30 Teilnehmern) und der 26. Gesamtplatz von gestarteten 156 Teilnehmern auf das Konto gutgeschrieben werden. Alledings zählt auf der Grabfeldrallye das Ergebnis - zumindest wenn es einigermaßen vernünftig ausfällt - nur zweitrangig, denn die große Rallyeparty die bis in den Sonntag Morgen andauert entschädigt für die verlorenen Sekunden allemal. 12. FTE ADAC Haßbergrallye am 30. Mai in Ebern Wie ein langer roter Faden zog sich eine Pechsträne von Morgens bis Abends durch den Tag! Gerrit Schmitt und Stefan Pfister konnten die Haßbergrallye wieder gemeinsam antreten. Doch schon vor der Technischen Abnahme auf dem FTE Gelände in Ebern musste man mit Erschrecken feststellen, dass Stefans Helm zuhause im Regal liegen geblieben ist. Dieser kam bei den beiden vorausgegangenen Veranstaltungen nicht zum Einsatz und fand leider auch seinen Weg nicht mehr ins Fahrzeug. Bis zum Start der Rallye um 12.31 konnte der Helm allerdings "nachgeliefert" werden. Danke hierfür an Michael Pfister! Auf WP1 lief bis zur letzten Kurve vor dem Ziel alles perfekt. Beim Herunterschalten in den 3. Gang ging der Schalthebel allerdings plötzlich ins Leere. Schaltfinger abgebrochen! Stefan schob den Kadett aus dem Zielbereich und sofort wurde mit dem Zerlegen des Getriebes begonnen. Ein kompletter Schaltbock inkl. Schaltfinger befand sich noch an Bord des Rallyefahrzeugs. Umso schwieriger gestaltete sich der Versuch mit Hilfe eines langen flexiblen Magneten das abgebrochene etwa 20 Cent große Stück Stahl aus dem Getriebe zu fischen. Nach knappen 10 Minuten machte der Magnet "KLICK" und das Teil konnte dem Getriebe entnommen werden. Mit neuem Schaltbock und erheblicher Verzögerung standen Schmitt / Pfister kurz darauf an der nächsten Wertungsprüfung. Schon nach WP1 war ein Tankstop geplant, der aufgrund Zeitmangels um eine WP verschoben wurde. Nur konnte hier keine Tankstelle gefunden werden. So mussten 15-20 Km Umweg in Kauf genommen werden, was das Zeitfenster zur WP3 nicht unbedingt zulassen wollte. Trotz allem erreichten die beiden WP3 noch in den letzten Sekunden der laufenden Minute! Nach WP5 machte ein Teilnehmer darauf aufmerksam dass der Kadett Öl verliert. Schnell stellte sich heraus, dass an dem zu Beginn verbauten Schaltbock ein Plastiksttopfen fehlte. Somit pumpte das Getriebe fortwährend Öl heraus, was den Motrorraum, Unterboden, Radkasten und das Heck des Kadett GSI sehr gut gegen eventuellen Rost konservierte! Auf der letzten Wertunsprüfung, dem Rundkurs in Kößlau, kam dann zu allem Übel auch noch ein sauberer Highspeed-Verbremser dazu. Auf eine Gerade im 5. Gang folgte ein Linksabzweig der ein Herunterbremsen bis in den 1. Gang erforderte. Obwohl sich das Team im Nachhinein einig war, dass das Temop "passte", bauten die Reifen beim Anbremsen nicht wirklich Gripp auf. So kam es, das Meter um Meter verloren gingen und der Kadett mit 4 blockierenden Rädern an den dort stehenden Zuschauern vorbeiflog. Obwohl die Straße recht breit und die Sache trotz allem recht ungefährlich war, jedoch spektakulär ausschaute, konnte ein kleiner Anstoß in eine Böschung nicht mehr verhindert werden, was dann noch die vordere linke Ecke des Stoßfängers kostete. Ob ein kleiner Film Getriebeöl auf den Bremsen lag und für eine minimale Bremsverzögerung sorgte, oder einfach das Tempo zu optimistisch eingeschätzt wurde, wird wohl nicht mehr zu klären sein. Mit geschätzten 5 Sekunden Standzeit verlor Schmitt / Pfister dann noch den sicher geglauben 5. Platz der Klasse H14 an den Konkurrenten Peter Muschler im VW Golf 2. Der 6. Platz der Klasse H14 und der 24. Rang der Gesamtwertung waren an diesem vom Pech verfolgten Samstag ehr von untergeordneter Bedeutung! 36. ADAC-Fahrt "Rund um den Knüll" am 23. Mai in Frielendorf Nochmals konnte das Team Gerrit Schmitt / Stefan Pfister nicht gemeinsam an den Start der Rallye Frielendorf gehen. So musste auch dieses Mal ausnahmsweise auf den Stammcopiloten Stefan verzichtet werden. Mit Ramona Kees aus Ebern konnte 3 Tage vor der Veranstaltung kurzfristig Ersatz gefunden werden. Von Beginn an klappte die Komunikation auf den ultraschnellen Wertungsprüfungen "Rund um den Knüll" ausgesprochen gut. Reichte es auf der ersten Wertunsprüfung nur zu einer 17. Gesamtzeit, so konnte im Verlauf der Rallye sogar eine 8. und eine 9. Gesamtzeit herausgefahren werden. Dies brachte am Ende der Veranstaltung einen 5. Platz der Klasse H14 und einen 8. Platz in der Gesamtwertung ein. Mit diesem unerwartet guten Ergebnis waren Schmitt / Kees mehr als zufrieden. Der MSC Wächtersbach sicherte mit seinen angereisten Vereinsmitgliedern die WP2 und WP5 als Streckenposten ab. Einen herzlichen Dank an die Kollegen des MSC Wächtersbach für die tolle Arbeit und das "Anfeuern" unseres Teams. 23. ADAC-Rallye "Rund um den Alheimer" am 9. Mai in Braach: Am Samstag den 9. Mai 2009, startete das Team Gerrit Schmitt / Marco Hartung bei der 23. Ausgabe der Rallye "Rund um den Alheimer" des MSC-Braach. Marco vertrat bei dieser Veranstaltung ausnahmsweise den Stammbeifahrer Stefan Pfister, der an diesem Termin verhindert war. Der MSC Braach stellte mit zwei schnellen Bergrennstrecken und einem Rundkurs auf dem Truppenübungsplatz Rotenburg a.d.F. den 66 angereisten Teams, drei schnelle und fahrerisch anspruchsvolle Wertunsprüfungen zur Aufgabe. Schnell stellte sich heraus, dass es "auf dem Weg nach Oben" mit einem noch peinlich genauer erstellten Aufschrieb, etwas mehr Mut, sowie mehr Ortskenntnis ein Stück weit schneller hätte gehen können. Zwar funktionierte das Zusammenspiel des kurzfristig neu gewürfelten Teams perfekt (Marco machte einen superJob), jedoch musste man sich so manchem Team geschlagen geben, dass man eigentlich gerne hinter sich gelassen hätte. Im Rundkurs der Kasserne Rotenburg galt es 3 schnelle Runden zu fahren. Gespickt wurde diese WP mit einer Senke und darauf folgender Kuppe, die den Vergleich mit einer Achterbahn nicht unbedingt scheuen muss. Nach einer massiven "Kompression" galt es, bei der nun im 5. Gang heranfliegenden Kuppe, das Heck des Kadett GSI nicht aus den Augen zu verlieren, weil dieses stetig danach drängte das Fahrzeug über die Beifahrerseite überholen zu wollen. Am Ende des Tages konnte das Team Gerrit Schmitt / Marco Hartung den Kadett unbeschädigt als 15. Team der Gesamtwertung und drittschnellstes Fahrzeug mit Frontantrieb im Parc-Fermé abstellen. Eines jedoch ist Sicher: Die Rallye des MSC Braach macht richtig Spaß!! 22. ADAC Ostalbrallye am 18.04.2009: Mit konstanter Regelmäßigkeit erwarteten uns auf der Ostalb anspruchsvolle, sowie perfekt vorbereitete Wertungsprüfungen. Allerdings fehlte der in den letzten Jahren fast obligatorische Sonnenschein. Stattdessen ertwartete die 98 Teilnehmer ein verregneter Frühlingstag, der einmal mehr Teilnehmer und Material auf eine harte Probe stellte. Die Ostalbrallye zählt von den Wertunsprüfungen her zu den "schnellsten" Veranstaltungen der Rallyeasison, was bei dem diesjährigen Regenwetter einigen Teilnehmern zum Verhängis wurde. Mit gleicher unverständlicher Konstanz setzte der Musterveranstalter VG Ostalbrallye auch in diesem Jahr eine Zeitvorgabe zum Besichtigen der Wertunsprüfungen fest. Nach 180 Minuten mussten die 4 verschiedenen WP´s Besichtigt werden, das Fahrzeug getankt und mit passenden Rädern im Startpark stehen. Dass dafür die Zeit jedes Jahr nicht reicht, stört den Veranstalter reichlich wenig. So kam es, dass einige Teilnehmer mit den falschen Reifen bei stömenden Regen im Startpark standen und auch nach Nachfrage beim Veranstalter diese nicht mehr tauschen durften. In Anbetracht der Wetterbedingunen und der Tatsache, dass man als Teilnehemer die Bestzeit auf Wertungsprüfungen sucht und nicht schon beim Bestichtigen dergleichen, stößt dies auf absolutes Unverständnis. Wir abslovierten die Wertungsprüfung 1 (Pommertsweiler) ohne Probleme - wohlwissend aber, dass hier viele Sekunden auf der Stecke geblieben sind. Die Eingewöhnungsphase mit den Regenreifen und den Bedingungen auf der Stecke dauert immernoch zu lange und es fehlt das Vertrauen in Fahrzeug und Reifen. Auf dem Rundkurs der Wertungsprüfung 2 klappte das alles schon wesentlich besser und wir konnten auf den vor uns gestarteten Teilnehmer sogar leicht aufholen. Allerdings rutschten wir in Runde 2 ohne jedoch das Fahrzeug zu beschädigen von der Strecke. Nach kurzem Zurücksetzen sollte die Jagd nach Sekunden auch sofort weitergehen. Leider war aber beim Einkuppeln nur noch ein lautes Klappern zu hören und der Kadett bewegte sich keinen Meter mehr von der Stelle. Ferndiagnose: Antriebswellengelenk gebrochen. Somit war für uns die Ostalbrallye - gerade als sie richtig losgehen wolle - auch schon wieder zu Ende. Von den 98 gestarteten Teilnehmern kamen 66 Teilnehmer ins Ziel. 32 Fahrzeuge blieben mit technischen oder auch schweren optischen Schäden auf der Strecke! 28. ADAC Rallye "Auf nach Melsungen 2009" am 04.04.2009: Musste man sich in der Vergangenheit immer mit widrigsten Wetterbedingungen begnügen, so empfing uns die Rallye Melsungen dieses Jahr mit neuem Rallyezentrum, einer neuen Wertungsprüfung, sowie mit schönstem Sonnenschein. Der ASC Melsungen stampfte einen neuen Rundkurs aus dem Boden, der aus einer kurzen Schotterpassage, sowie natürlich nach alter Manier, aus einer schnellen Asphaltstrecke bestand. Doch war es uns schon vor dem Start der Rallye klar, dass es auch in diesem Jahr wieder das Schotterwerk in Rhünda sein wird, in dem wir unaufholbare Zeiten verlieren werden. Hier gilt es, sich auf engen Serpentinen aus Schotter und aufgerissenem Asphalt den Weg nach oben zu bahnen. Die fehlende Traktion des Kadett macht dies jedes Jahr wieder zu einer neuen Herausforderung. Allerding gilt es hier für uns nicht Zeiten gut zu machen, sondern lediglich darum, auf die Allradfahrzeuge im Feld möglichst wenig Zeit zu verlieren. Allerdings beschäftigte uns nach WP3 ein ganz anderes Problem: Bei der Einfahrt in die Sammelkontrolle, kam aus dem Motorraum des Kadett eine Rauchwolke. Schnell stellten wir fest, dass der Motor im Bereich der Kurbelwelle/Zahnriementrieb mächtig Öl herausdrückte. Der ganze Motorraum tropfte vor Öl. Nachdem die Ursache dieses Öllecks auf die schnelle nicht lokalisiert werden konnte, spielten wir einige Zeit mit dem Gedanken das Fahrzeug abzustellen und die Rallye an dieser Stelle zu beenden. Irgendwie setzte sich der sportliche Ehrgeiz aber doch einmal wieder durch und wir riskierten eine Weiterfahrt. Wohl wissend, dass ein Motorschaden die Folge sein könnte. Am Ende der Veranstaltung stellten wir den Kadett ohne weitere Schäden, mit tropfendem Motor im Ziel ab. Ein 16. Gesamtplatz, sowie der 5. Platz in der Klasse H14 war das Ergebnis. Wie sich zuhause herausstellte, hätte unsere Weiterfahrt verherende Folgen haben können. Ursache des Ölverlustes war ein leckgeschlagener Dichtring an der Ölpumpe. Dies mag vorerst nicht weiter schlimm sein. Allerdings stellte sich auch heraus, dass sich Teile des Keilriemens den wir am Ziel der WP2 verloren hatten, den Weg in den Zahnriementrieb gesucht hatten, sich dort um die Kurbelwelle wickelten und somit den Dichtring beschädigten. Wäre ein Rest des Keilriemens unter den Zahnriemen gekommen, hätte dies mit absoluter Sicherheit einen kapitalen Motorschaden zur Folge gehabt. Alles in Allem: Nochmal Schwein gehabt! 10. UMC-DMV Rallye Ulm 2009 am 21.03.2009: Bei schönstem Frühlingswetter startete die Rallye um 12.31 Uhr, in Ulm / Einsingen. Mit 7 Wertungsprüfungen, die im Vergleich zum letzten Jahr teilweise in entgegengesetzter Richtung gefahren wurden, bot der Veranstalter den 65 angereisten Teams eine kleine Abwechslung. Schon nach den ersten beiden WPs war uns klar, dass wir heute das Tempo von Steffen Bader/Dieter Laib im Kadett C nicht mitgehen konnten. Pro Wertungsprüfung fuhren sie einen Vorsprung von bis zu 3 Sekunden auf uns heraus, der für uns im Verlauf der Rallye nicht mehr einzuholen war. Lediglich auf WP5 konnten konnten wir eine 1,2 Sekunden schnellere Zeit vorlegen. Unsere Klasse H14 führte allerdings der mit Heimvorteil startende Roland Zak im VW Golf 1 souverän an. Der UMC Ulm bot seinen Teilnehmern schöne selektive Wertungsprüfungen, gespickt mit kurzen Schotterpassagen, Ortsdurchfahrten, Kehren und engen Abzweigen. Dies lockte nicht zuletzt auch viele Zuschauer an die Strecken. Die 10. Rallye Veranstaltung des UMC Ulm war Grund genug ein "kleines Jubiläum" zu feiern. Aus diesem Anlass gab der UMC Ulm am Abend auch 50% Pokale an die Sieger aus. Mit einer fast fehlerfreien Fahrt, ohne optische oder technische Mängel am Fahrzeug, belegten wir am Ende einen 8. Platz im Gesamtklassement, sowie den 3. Platz in unserer Klasse H14. 20. Unterland-Hohenlohe-Wertungsfahrt 2009 am 07.03.2009: Am Samstag dem 7. März nahm das Team Gerrit Schmitt/Stefan Pfister an der UHWF 2009 in Pfedelbach teil. Da am frühen Morgen teilweise dichter Schneefall herrschte, stetzten fast alle Teilnehmer auf Regenreifen bzw. sogar Winterreifen. Gegen 11 Uhr klärte sich der Himmel auf und die ersten Sonnenstrahlen kamen durch. Deshalb entschloss sich der Veranstalter eine knappe Stunde vor Beginn der Rallye einen Reifenwechsel zuzulassen. Unser Team nutzte diese Möglichkeit nicht, weil wir darauf setzten dass es selbst bei einer abgetrockeneten Strecke genug schmierige Stellen geben wird. So fühlten wir uns mit den Regenreifen gut ausgerüstet für die Veranstaltung. Schon schnell zeigte sich, dass diese Reifenwahl vom Sicherheitsaspekt her absolut okay war, jedoch wäre der Trockenreifen bestimmt auch eine Alternative gewesen. Auf Wertungsprüfung 2, einer recht langen Sprintprüfung konnten wir sogar eine Klassenbestzeit einfahren. Leider versagte nach WP4 die Kupplung am Kadett. Diese machte mit schrillen Kreischgeräuschen und einem immer kürzeren Pedalweg auf sich aufmerksam. So absolvierten wir die Verbindungsetappen zwischen den Prüfungen ohne kuppeln, was mit dem Quaife-Dog Getriebe möglich ist. Auf Wertungsprüfung 5 passierte dann etwa 800m nach dem Start der folgeträchtige Fehler! Nach einer kurzen Geraden im 4. Gang, versagte beim Herunterschalten vom 3. auf den 2. Gang die Kupplung und der Gang ließ sich nicht mehr einlegen. Im Leerlauf rutschten wir somit ohne mit dem Gaspedal eingreifen zu können, in einer "Links 2" gerade aus und rassierten einen Holzpfahl sowie ein Weidezaungatter ab. Diese verformten den Kadett vorne rechts ziemlich stark. Allerdings konnten wir, nachdem wir wieder auf die Strecke kamen, die Prüfung noch zu Ende fahren und durch Nachstellen des Kupplungspedals sogar die Rallye noch als 16. Team der Gesamtwertung beenden. Der Ausritt auf WP 5 kostete uns etwa 25-30 Sekunden. Ohne dies wäre nach dem Ausfall einiger Teilnehmer sogar ein Klassensieg - jedenfalls theoretisch - möglich gewesen. Der Sieg der Klasse H14 ging an unsere ständigen Konkurrenten und Freunde Steffen Bader/Dieter Laib im Opel Kadett C-Coupé. Was kommt 2009?: Zum jetzigen Zeitpunkt, steht die Rallye "Unterland Hohenlohe Wertungsfahrt 2009" als erste geplante Veranstaltung in unserem Terminkalender. Wir werden auch 2009 wieder bei Veranstaltungen der Fränkischen Rallyemeisterschaft, sowie des Baden-Württemberg-Franken Rallyepokals zu finden sein. Ob wir auch in 2009 die Osthessenmeisterschaft in unseren Kalender mit aufnehmen, ist momentan noch nicht abzusehen. Ergebnisse 2008: In der Saison 2008 konnten wir bei den Meisterschaften an denen wir teilnahmen folgende Ergebnisse erreichen: - Baden-Württemberg-Franken Rallyepokal: 10. Platz ( Beifahrerwertung 8. Platz ) - Fränkische Rallyemeisterschaft: 4. Platz - Osthessenmeisterschaft OHM: 3. Platz ( Beifahrerwertung 2. Platz ) Rallye Fränkische Schweiz am 25. Oktober 2008: Bei schönstem Herbstwetter machte sich das Team Schmitt/Pfister schon am Freitag Nachmittag auf den Weg in die Fränkische Schweiz, wo rund um Hollfeld die 30. RallyeFränkische Schweiz als Abschluss der Rallyesaison 2008 ausgetragen wurde. Die technische Abnahme wurde gleich noch am Freitag Abend ohne Beanstandungen absolviert. Am frühen Samstag Morgen gegen 7 Uhr starteten wir mit der Besichtungsrunde, um unseren Aufschrieb für die 5 verschiedenen Wertungsprüfungen zu erstellen. Nachdem wir noch die Kumho-Rennreifen auf den Kadett geschraubt hatten, konnte auch schon der Startschuss zur 30. Rallye Fränkische Schweiz mit seinen 150 angereisten Teams aus ganz Deutschland fallen. Mit Wertungsprüfung 1 ( Neudorf ) galt es schon gleich zu Beginn der Rallye eine ultraschnelle Bergabprüfung zu bewältigen. Wie schon bei der Besichtigungsrunde vermutet, stellte sich die kurze Getriebeübersetztung des Kadett auf dieser WP als hinderlich heraus. Ganze drei Mal warnte die rote Schaltlampe sekundenlang im 5. Gang bei 7000 U/min den Fuß vom Gas zu nehmen, um den Motor nicht zu beschädigen. Das alles bei geschätztem Tempo 180 im Wald bergab. Im Ziel schlug sich dies natürlich wie erwartet auf die Zeit nieder: 2.52,1 Min. Obwohl unsere direkte Konkurenten Björn Ehret im BMW 320is, sowie Andre Apel im Opel Kadett auch nur jeweils 0,8 Sekunden auf uns herausfahren konnten, legte Helmut Hodel im Golf 1 eine 4,6 Sekunden schnellere Zeit vor. In WP 2, beschädigten wir uns durch einen Strohballen, der zur Absicherung aufgestellt wurde, den vorderen rechten Kotflügel sowie die Beifahrertüre. Obwohl der Blechschaden nur sehr gering war, hatte dies zur Folge, dass Stefan ohne weitere Beschädigung am Fahrzeug nicht mehr aussteigen konnte, da die Türe am Kotfügel klemmte. Auf Wertungsprüfung 3, der legendären WP Brunn, konnten wir uns im Vergleich zum Vorjahr um runde 3 Sekunden steigern (2.42,0 Min.). Für uns eine absolut super Zeit, die uns im Gesamtergebnis auf dieser WP den 22. Platz einbrachte. Obwohl wir auf Wertungsprüfung 5 nocheinmal "alles auf eine Karte setzten" und den Kadett am obersten Limit über diese Strecke mit enger Ortsdurchfahrt, Schotteranteil und Bergabserpentinen bewegten, reichte der dort mit 3.10,5 Min. eingefahrene 16. Platz der Gesamtwertung nicht aus, um die Konkurrenz im BMW, Kadett und Golf hinter uns zu halten. So mussten wir uns mit einem 10. Platz von 27. gestarteten Teams in unserer Klasse H14 zufrieden geben. Im Gesamtklassement erreichten wir einen 23. Platz, mit dem wir allerdings bei 150 gestarteten Teams mehr als zufrieden waren. |